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Beton war als Baustoff schon in der römischen Antike bekannt. Im Mittelalter fiel es in Vergessenheit und wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt und nun schnell weiterentwickelt. Beton spielt als Baustoff in der modernen Architektur eine bedeutende Rolle. Mit Beton lassen sich Formen verwirklichen, die mit konventionellen Materialien undenkbar wären. Die beiden Hauptbestandteile von Beton sind Zement und Zuschlagstoffe. Bei den Zuschlagstoffen handelt es sich beispielsweise um Sand, Kies, Bims oder Kork. Die Eigenschaften des Betons hängen von der Kornzusammensetzung dieser Zuschläge ab. Allgemein sollte die Korngröße der groben Zuschlagstoffe nicht mehr als ein Fünftel der Dicke des Betonteiles sein. In diesem Zusammenhang sind außerdem das Mischungsverhältnis von Zement zu Zuschlagstoff und Wasser sowie die Nachbehandlung wichtig. Gesetzliche Verordnungen bestimmen die Mindestmenge an Zement pro Kubikmeter. Unter normalen Bedingungen wird Beton mit dem Alter härter. Die chemischen Reaktionen, die zwischen Zement und Wasser stattfinden und die zur Aushärtung führen, laufen anfangs sehr schnell ab und anschließend über einen langen Zeitraum immer langsamer. In einer feuchten Umgebung härtet Beton jahrelang aus. Durch Zugabe von gas- oder schaumbildenden Zusätzen bildet sich so genannter Gas- oder Schaumbeton. Bausteine, die mit solchen Zuschlagstoffen hergestellt wurden, schwimmen auf Wasser, können gesägt und auf andere Oberflächen aufgenagelt werden. Für kleine Arbeiten und für Ausbesserungsarbeiten lässt sich Beton auch von Hand mischen. Das maschinelle Mischen liefert jedoch einheitlichere Betonzusammensetzungen und daher bessere Qualität. Je nach Verarbeitung unterscheidet man z. B. Stampf-, Schütt-, Schleuder-, Guss-, Spritz-, Press- und Vakuumbeton.
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