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Der Kiesabbau gehöhrt zu jenen menschlichen Aktivitäten, bei denen das Spannungsfeld "Mensch und Natur" besonders augenfällig ist.
Der Abbau von Kies berührt einerseits eine Anzahl von Umweltinterressierten: etwa jene des Forstwesens, des Natur- und Landschaftsschutzes, des Gewässerschutzes, des Immissionsschutzes, aber auch die Intressen der Landwitschaft und ganz allgemein der Bodennutzung. Durch den Kiesabbau sind häufig Flächen betroffen, die über viele Jahrzehntegewachsene Lebensgemeinschaften beinhalten und somit über ensprechend empfindliche und nur langsam regenerierbare Strukturen verfügen.
Die Kies- und Sandproduktion ist die Grundlage jeder baulicher Entwicklung, sei dies für Infrastukturbauten, wie Strassen, Eisenbahnen usw., oder für den Siedlungsbau schlechthin.Das ist nicht neu. Seit vielen Jahrhunderten gibt uns die Erde diese Materialien. Was sich im Zeitlauf geändert hat - wie übrigens bei vielen Rohstoffen - ist die Intensität und das Volumen der Gewinnung. Und deshalb zeigen die Bewohner eine ausgeprägtere Empfindlichkeit gegenüber den an der natürlichen Umwelt vorgenommenen Veränderungen.
Zweck dieser Schrift ist es, das Verständnis für die belange der Sand- und Kiesgewinnung in der Öffentlichkeit zu fördern. Sie zeigt, dass Kiesabbau nach den heute geltenden Gesetzen (mit strengen Kontrollen, Wasserproben etc.) und mit Rücksicht auf die Umwelt erfolgt, und dass abgebaute Gruben nach ihrer "Nutzung auf Zeit" neu gestaltet, in die Landschaft eingegliedert und einer sinnvollen Folgenutzung zugeführt werden.

1. Steilwand mit Sandlinsen 2. Baggerweiher mit Tiefenzone 3. Flachufer mit Verlandungsvegetation 4. Wechselfeuchte Uferzone 5. Trockener Kiesboden mit Ödlandvegetation 6. Vegetationsloser Steinhaufen 7. Trockener Sandhaufen 8. Tümpel 9. Desteinsblöcke (Findlinge) 10. Südexponierter Steilhang 11. Trockener Föhrenwald

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