Beton

Beton hat eine lange Geschichte und war als Baustoff bereits in der römischen Antike bekannt. Auch heute spielt er in der modernen Architektur eine bedeutende Rolle. Mit Beton lassen sich Formen verwirklichen, die mit konventionellen Materialien undenkbar wären. Beton wird aus den Ausgangsmaterialien Kies-Sand, Zement und Wasser hergestellt, alles Materialien, die als Rohstoffe in der Schweiz vorkommen.

Die beiden Hauptbestandteile von Beton sind Zement und Zuschlagstoffe (z.B. Sand und Kies). Die Eigenschaften des Betons hängen von der Kornzusammensetzung der Zuschlagstoffe ab. Unter normalen Bedingungen wird Beton mit dem Alter härter. Für kleine Arbeiten und für Ausbesserungsarbeiten lässt sich Beton auch von Hand mischen. Das maschinelle Mischen liefert jedoch einheitlichere Betonzusammensetzungen und daher bessere Qualität. Je nach Verarbeitung unterscheidet man z. B. Stampf-, Schütt-, Schleuder-, Guss-, Spritz-, Press- und Vakuumbeton.

Besonders interessant sind unsere beiden Produkte Presyn Mörtel und Presyn a-plus. Der Frischmörtel von Presyn zeichnet sich durch einfache Verarbeitung, Saisonunabhängigkeit und garantierter, kontinuierlicher Qualität aus.  

Presyn a-plus ist die optimale Lösung eines standardisierten Stahlfaserbetons und garantiert eine definierte Biegezugfestigkeit wodurch die herkömmliche Armierung bei Bodenplatten, Kellerwänden und Fundamenten weggelassen oder stark reduziert werden kann.

Ausgangsmaterial Kies und Sand

Kies und Sand oder Fels, der zu bearbeiten ist, werden von der Natur als Flussablagerung geliefert. Diese Rohstoffe kommen reichlich, aber nicht unendlich vor. Diese natürlichen Ressourcen werden mit der Substituierung durch die Beigabe von Recycling-Material geschont.

Zement 

Zement ist ein Bindemittel, das aus den natürlichen Ressourcen Kalkstein, Mergel und Gips erstellt wird. In einem Hochtemperatur-Prozess werden die Rohstoffe zum neuen Mineral Zement-Klinker gebrannt und mit Zugabe von Gips zum eigentlichen Produkt Zement gemahlen.

Die Zementindustrie leistet einen grossen Beitrag zur CO2-Minderung. Als Ersatz für die Primärbrennstoffe (Kohle, Öl, Erdgas) werden vermehrt Alternativbrennstoffe (z.B. Trockenklärschlamm, Pneu, Altöl) eingesetzt. Wichtige Institutionen wie EAWAG (Eidg. Anstalt für Wassserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) und EMPA (Forschungsinstitution für Materialwissenschaften und Technologie) stimmen die Prozesse ab und überwachen sie.

Weitere Materialien (Zusätze), die dem Frischbeton bei der Herstellung beigemischt werden können, werden als Zusatzmittel und -stoffe bezeichnet. Rund ein Drittel aller Betone, die auf dem Bau verarbeitet werden, enthalten solche Zusätze. Mit der Zugabe von Zusätzen können spezielle Betoneigenschaften ganz gezielt verändert werden. Dabei sind die Frisch- wie auch die Festbetoneigenschaften betroffen.

Die Zusatzmittel sind meist flüssig Stoffe, die in geringen Mengen (ca.  0.2% – 2% der Zementmenge) dem Beton zugegeben werden und normalerweise die Frischbetoneigenschaften verbessern, so kann zum Beispiel der Beton länger verarbeitet werden. Zusatzmittel können auch eine erhebliche Verbesserung von Festbetoneigenschaften bewirken: z.B. erhöhte Dichtigkeit gegenüber Wasser und Gasen oder eine bessere Festigkeit.

Die wichtigsten Zusatzstoffe sind Gesteinsmehle, Flugasche und Silicastaub, aber auch spezielle Stoffe wie Farbpigmente zum Einfärben von Beton oder Fasern (Stahl- oder Kunststofffasern) gelten als Zusatzstoffe.